Platzbeschreibung

Der Golfclub liegt knapp sieben Kilometer südlich der Kölner Innenstadt. Landschaftlich sehr schön gelegen ist die 9-Löcher-Anlage von altem Baumbestand geprägt und bietet mit einer hohen Anzahl an Bunkern und Hindernissen einen mittleren Schwierigkeitsgrad mit anspruchsvollen Vierer-Löchern.

Bahn 1 & 10

Der erste Abschlag erfordert Entschlossenheit, denn die Tee-Box liegt direkt an der Terrasse, von der aus Mitglieder und ihre Gäste zuschauen können. Aber nicht nur aus diesem Grund sollte man eine sichere Abschlagvariante wählen. Das Grün ist von der linken Fairwayseite aus, aufgrund der hereinwachsenden Bäume, nur mit einer leichten Linkskurve anspielbar und auf der rechten Fairwayseite lauern zwei schwierig zu spielende Bunker. Die Sicht auf das Grün ist durch einen ab ca. 150 Meter vor dem Grün beginnenden leichten Abwärtshang erleichtert. Dadurch ist das Abschätzen der richtigen Schlägerwahl einfacher. Aber man sollte auf keinen Fall zu lang schlagen, denn Rough und vor allem Bäume erschweren eine Wiedergutmachung.

Bahn 2 & 11

Dieses Par-4-Loch ist spielerisch durch sein leichtes Dog-Leg nach links gekennzeichnet, optisch imponiert vor allem der Blick von der Tee-Box aus. Der Abschlag sollte auf der rechten Fairway-Hälfte platziert werden, um einen freien Schlag auf das Grün zu haben. Verteidigt wird das Grün rechts durch einen Bunker. Da man versucht ist, diesem aus dem Wege zu gehen, landen viele Bälle links vom Grün. Dort erwartet den Spieler dann allerdings ein weiterer, flacherer Bunker sowie ein sehr anspruchsvoller Annäherungsschlag.

Bahn 3 & 12

Schon der Abschlag muss an diesem Loch gut platziert werden. Denn zum einen macht das Fairway nach der Drive-Zone einen Knick nach rechts und zum anderen verengt es sich zusätzlich. Damit ist aber noch nicht genug vom Golfer abverlangt. Nach einer kleiner Senke geht es steil bergauf zum Grün. Dies lässt zu kurz geschlagene Bälle, vor allem im Sommer, wieder zurückrollen. Und vor der linken Grünhälfte liegt dann ein tiefer Bunker. Der Reiz des Grüns ist seine Vielfalt an sehr interessanten Fahnenpositionen. Und da das Grün stark zur Spielbahn hin geneigt ist, sollte man wohl auch lieber unterhalb der Fahne liegen. Hinter dem Grün lauert ein weiterer Bunker.

Bahn 4 & 13

Nicht seine Länge, sondern die vielen Bunker rund um das Grün machen dass erste Par-3-Loch des Platzes zu einer echten Herausforderung. Eine wohlüberlegte Schlägerwahl erspart viele Aufregungen. Allerdings darf man sich auf dem Grün auch nicht in Sicherheit wiegen, denn aufwendige Ondulierungen schicken den Spieler oftmals mit drei Putts zum nächsten Abschlag.

Bahn 5 & 14

Man sollte nicht nur hoffen, dass man die Spielbahn trifft, sondern sich auch genügend Zeit zum Konzentrieren nehmen. Der Abschlag geht etwas bergab und das Fairway wird bis zur Hälfte der gesamten Länge immer schmaler. Ist der Ball dann auf dem Fairway gelandet, sollte man sein Risiko begrenzen. Die Bäume auf der linken Seite der Spielbahn des langgezogenen Dog-Legs nach links wirken wie ein Magnet auf zu übermütige Schläge. Allzu sehr verstecken sollte man sich auf der anderen Seite aber auch nicht, da neben der rechten Fairwayhälfte ein breiter Rough-Streifen an den Wald grenzt. Wer konzentriert und geduldig spielt und gute längere Annäherungsschläge in seinem Repertoire hat, der wird das erste Par-5-Loch des Platzes gut meistern können.

Bahn 6 & 15

Direkt im Anschluss folgt dann das zweite und letzte Par-5-Loch des Platzes. Dieses Loch ist das kürzere von beiden, was aber nicht auf seinen Schwierigkeitsgrad übertragen werden kann. Ein weit von der rechten Seite auf das Fairway hereinragender Baum macht jedem Spieler deutlich, dass hier eine Rechtskurve die beste Variante am Abschlag ist. Auf der linken Seite des Fairways liegt die Driving-Range, welche durch eine Ausgrenze abgegrenzt wird. Ab ca. 150 Metern vor dem Grün beginnt eine langgezogene mittlere Steigung, welche nach rechts abfällt. Ein Anspielen der linken Fairwayseite wird allerdings durch einen Bunker erschwert, welcher ca. 60 Meter vor dem Grün liegt. Die richtige Schlägerwahl für den Schlag zum Grün ist sehr wichtig, da dem Grün zum einen auf der rechten Seite ein tiefer Bunker vorgelagert ist, das Gelände zum anderen hinter und rechts neben dem Grün steil abfällt.

Bahn 7 & 16

Auf dem zweiten Par-3-Loch des Platzes ist nun ein längerer Schlag gefordert. Das Grün liegt erhöht, fällt auf der linken und vorderen Seite stärker ab. Rechts und links des Grüns lauern Bunker. Bei einem Verfehlen des Grüns ist von dem Spieler die Fähigkeit gefordert, hohe Annäherungsschläge zu spielen.

Bahn 8 & 17

Vor allem Longhitters vom Herrenabschlag sollten hier eine Linkskurve spielen. Anderenfalls wird der Schlag zum Grün von der rechten Seite der Spielbahn aus durch einen hohen Baum erschwert. Links von der Spielbahn ist die Driving-Range durch eine Ausgrenze abgegrenzt. Ein imposanter Blick erwartet den Golfer an diesem Loch nicht nur vom Abschlag aus, sondern auch beim Schlag ins Grün. Wenn man den Drive nicht zentral sondern rechts auf der Bahn platziert hat, muss man den hohen Baum um- oder überspielen. Ein höherer Bunker links vor dem Grün und Ondulierungen erschweren den Blick auf die genaue Fahnenposition und erfordern genaue Kenntnisse der eigenen Schlaglängen.

Bahn 9 & 18

Unser Signature-Hole, ein wahrhaft würdiges aber auch schwieriges Abschlussloch. Schon die Sicht vom Abschlag verheißt jedem Spieler, dass hier noch einmal sein ganzes Können abverlangt wird. Zunächst durch seine Länge gekennzeichnet, erwarten den Spieler allerdings große Gefahren ab ca. 50 Meter vor dem Grün. Von dort geht es nämlich steil bergauf zum Grün und zudem wird dieses an der gesamten vorderen Seite von mehreren Bunkern verteidigt. Verfehlt man das Grün seitlich oder aber auch aufgrund eines zu langen Schlages, werden starke Erhebungen des Geländes sichtbar, welche genaue Annäherungsschläge sehr erschweren. Um seinen Score also sicher ins Clubhaus zu bringen, sollte man bis zum letzten Putt voll konzentriert sein.