Der Willy Schniewind-Pokal ist immer eine Art Generalprobe für unsere DGL-Spielenden und wenn sich die Stimmung nur ansatzweise auf die bevorstehende Saison übertragen lässt, dann stehen den MGC-Vertetungen eine schöne Spielzeit bevor. Souverän holte sich die Mannschaft aus der Marienburg den dritten Platz. (Foto: stebl) So wie es Head-Pro Peer Sengelhoff in Aussicht gestellt hat, ist es dann auch eingetreten. Gegen den GC Hösel, neben GC Hubbelrath der ewige Favorit auf den Titel, war im Halbfinale zwar kein Weiterkommen, aber sowohl das Auftakt-Match gegen Essen-Heidhausen und auch das spätere Spiel um Platz 3 war ein dominanter Auftritt des MGC. Hinzu kommt, dass Sengelhoffs Team wieder einmal die meisten Spielerinnen im Vergleich zur Konkurrenz aufgeboten hat. Schon zu Beginn des Turniers holten sich dabei Finja Freese und Elena Kühne im Duell mit den männlichen Kollegen von Essen-Heidhausen die Punkte. Zum klaren 6:2 trugen noch Ben Langen, Maximilian Basler, Nick Schuol und Claudius Limmroth mit ihren Einzelsiegen im Lochwettspiel bei. Die Punkte gegen den GC Hösel holten Nina Schmitz, Finja Freese und J.P. Kretschmer. Den 2,5 Punkten aber standen die 5,5 des Gegners entgegen. Am Sonntag kam es dann auf der Anlage am Alten Vliess zum Match um Bronze gegen den Dortmunder GC. Hier wurden sowohl klassische Vierer gespielt, die in der Summe 2:2 endeten, wobei die MGC-Duos Finja Freese / J.P. Kretschmer und Elena Kühne / Christopher Kramer ihre Partien für sich entscheiden konnten. Bei den anschließenden 8 Einzelpaarungen aber gingen nur 2 Matches verloren, allein 5 konnten die Marienburger für sich entscheiden. Strahlender als die Gesichter war nur das Wetter auf der Anlage, die der GC Hubbelrath als Sieger des diesjährigen Willy-Schniewind-Pokals verließ.



