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News

Unsere Pro`s bei der PROGOLF-Tour

Jenson

Eigentlich wären Freddy Eisenbeis und Jenson Whiting auf ihren nächsten Golfreisen, stattdessen sind sie aktuell gern gesehene Trainingsgäste auf unserer Anlage. Auch die PROGOLF-Tour ist von den Kriegshandlungen rund um den Iran betroffen und hat die Sicherheit ihrer Spieler an oberste Stelle gesetzt. Der nächste Doppel-Spieltag in Ägypten wurde vom März in den April verschoben, auch um dann zu entscheiden, ob an die Fortführung der Serie in diesen Regionen überhaupt gedacht werden kann. Für Jenson kam die Unterbrechung nicht ungelegen, kann er doch eine kleine Entzündung im Lendenwirbelbereicht auskurieren und weiter seine Sponsorensuche pflegen. Er geht gerade in seine dritte Spielzeit auf der Progolf-Tour, hat seine social-media-Aktivitäten (@jensonwht) intensiviert und freut sich über den Neuzugang aus dem MGC in der Serie. Zusammen mit Freddy Eisenbeis spielen nun 2 Marienburger auf dieser Tour und vertreten damit auch die Farben des Clubs.

Eisenbeis ist im Herbst 2025 in das Pro-Lager gewechselt, war zum Jahresende in Florida, um sich vorzubereiten, und ist mit einem 6ten Platz beim Auftakt in der Türkei ins „neue Leben“ gestartet. „23 Progolf-Turniere, dazu noch hier und da ein Start bei der Challenge- oder sogar DP-World-Tour, das will alles organisiert werden und ist ein Fulltime-Job, bei dem auch der Erwartungs-und Leistungsdruck enorm steigt, denn dieses Leben für den Sport muss ja auch finanziert werden“, umschreibt Freddy seinen Berufsalltag. Dazu hat er sich einer Managment-Agentur angeschlossen, die Anschubhilfe und Betreuung in Sachen Reiseplanung, Buchhaltung und Equipment stellt. Die Teilnahme der Beiden am Ligabetrieb für den MGC rückt dabei in den Hintergrund. „Der Beruf geht vor, ich habe nun meinen Schwerpunkt gesetzt, ein Einsatz kann immer nur kurzfristig abgestimmt werden.“ Da ist die Abstimmung mit Progolf-Kumpel Jenson Whiting schon intensiver. Für die Turniere in Ägypten hatten sie schon geplant, ein Zimmer zu teilen – die Synergieeffekte werden da sicher noch größer werden.  Der Austausch auf diesen langen Reisen, die oft nur auf Flughafen, Hotel und Platzanlage beschränkt sind, ist für beide ein wichtiger Faktor. „Ich bin auch in Kontakt mit einem Sportpsychologen, nicht um bewertet zu werden, sondern einfach um Eindrücke wiederzugeben und einen konstanten Ansprechpartner zu haben“, umschreibt Eisenbeis sein neues persönliches Umfeld. Der Erfolg seines Düsseldorfer Weggefährten Freddy Schott, der jüngst sein erstes DP-World-Tour Turnier in Bahrain gewinnen konnte ist zusätzliche Motivation. „Mit ihm bin ich ja quasi groß geworden, das macht es noch greifbarer, was als Golfprofi möglich ist. Und bei den ersten beiden Progolf-Turnieren habe ich schon gespürt, dass ich da mithalten kann“, fühlt sich Freddy in seinem Wechsel ins Profi-Lager bestätigt. Für die Saison wünschen wir Beiden einen erfolgreichen Verlauf und vielleicht doch den ein oder anderen Einsatz bei den 1. Herren.