Dieses Mal hat es das Damenteam geschafft – Tagessieg im Golfclub Aachen in der 2ten Bundesliga Mitte und nun mit 9 Punkten an der Tabellenspitze. Die MGC-Herren mussten sich im GC Bochum mit Rang 3 begnügen, liegen aber in der Saisonwertung weiter vorne, gleichauf mit den Konkurrenten vom Düsseldorfer und dem Mülheimer Golfclub. 3 Schläge Vorsprung vor Gastgeber Aachen sahen für die Mannschaft unter der Leitung von Wolfgang Esser am Ende eindeutiger aus als es sich im tatsächlichen Turnierverlauf abgespielt hat. Vom Genfer See eigens an Tee 1 angereist holte Caro Kauffmann mit einer 76er-Rundes das beste Einzelergebnis für die Marienburg, ließ aber genauso wie die vier weiteren Wertungsspielerinnen so manchen Put liegen. Nina Schmitz, Finja Freese, Emilia Omander und Elena Kühne blieben alle unter der 80er-Marke – doch damit konnten auch alle Konkurrentinnen aufwarten, so dass gleich 4 Mannschaften fast schlaggleich in den Nachmittag gingen. Die Vierer-Besetzungen aber bleiben eine Domäne der MGC-Damen. Das bewährte Duo Schmitz/Kauffmann holte mit einer +2 den besten score des Tages und mit der 78er Runde von Kühne/Omander schaffte es nur unser Team, gleich 2mal deutlich unter 80 Schlägen zu bleiben. Entscheidend waren am Ende die 3 birdies in Folge auf den letzten 3 Bahnen von Nina und Caro. Ein Finish, das Neukapitänin Dr. Annette Dröge-Dreiner so manche Nerven kostete und dem MGC den Tagessieg bescherte. Als Tabellenführer geht es nun in 2 Wochen in die Westpfalz.
Auch die Männer mischen nach dem 2ten Spieltag weiter vorne mit. Allerdings entpuppt sich mit dem GC Mülheim ein neuer Favorit in der Regionalliga West 2. Eigentlich war dies der Zweitliga-Absteiger Düsseldorfer GC, doch nun streitet gleich ein Trio um den Aufstiegsplatz. In Bochum präsentierte sich der MGC solide, „aber es fehlten leider ein oder zwei Ausreißer nach oben, um im Tagesverlauf nochmal ein Signal zu setzen“, bilanzierte headpro Peer Sengelhoff den Sonntag. Nick Bachem und Ben Langen blieben beide 2 unter Par und spielten zusammen auch den besten Vierer-score mit einer Par-Runde. Seinen Einstand für die Marienburg nach seinem Wechsel aus Hubbelrath feierte Gianbattista Perilli zusammen im Vierer mit Maximilian Basler und brachte eine 74 ins Clubhaus. Die Konkurrenz konnte sowohl vor- als auch nachmittags einige Ergebnisse unter Platzstandard erzielen, so dass auf Platz 2 am Ende fünf Schläge fehlten. „Mit unserer jungen Truppe müssen wir Geduld haben – für viele ist es die Premieren-Saison in der ersten Herrenmannschaft“, will Sengelhoff ein bisschen den Druck nehmen. Den besten score des Tages erzielte Ben Parker vom Gut Lärchenhof mit einer 66! Beim nächsten Spieltag in Düsseldorf gilt es nun, maximal nur einem der Favoriten den Vortritt zu lassen.




