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Emotionaler Preis des Präsidenten

PaulAllein

Eine Selbstverständlichkeit hat am Sonntag schon ein bisschen Abschied gefeiert: der Preis des Präsidenten zum voraussichtlich letzten Mal unter der Ägide von Paul Bauwens Adenauer. Und nochmal hat er ganz persönliche Akzente gesetzt – mit einer großzügigen Einladung zu einem gemeinsamen Menü und zuvor mit einer Lust, auch etwas Neues zu wagen. Erstmals ging es nicht per Kanonenstart auf die Runde, sondern mit Startzeiten über den Tag verteilt, sowohl für die 9- und die 18 Loch-Spielenden. Der Nettosieg wurde dann auch nur mit den ersten Neun auf der score-Karte ermittelt. Der Vorteil lag auf der Hand: kein Gedränge auf dem Platz bei einem viel größeren Teilnehmerfeld und eine entspannte Vorbereitungszeit auf einen wundervollen Abend im Club, den alle genossen haben.

Wie immer beim Golfspielen war der Genuß zuvor auf der Runde nicht jedem vergönnt, obwohl allein der Zustand des Platzes schon pure Freude bereitete. Den longest drive der Damen sicherte sich Sophie Heinekamp, den der Herren Julius Heinemann. An der 4 kamen mit dem Abschlag Jonas Pilewski und Prof. Dr. Birgit Gathof der Fahne am Nächsten. Die Netto-Preise in 3 verschiedenen HCP-Klassen gingen an Claudius Limmroth, Nils Jacobi und Dr. Robert Christian Günther. Zu erwähnen sind aber auch die 18-Loch Ergebnisse von Annette Wassong (bestes Damen-Ergebnis mit einer 79er Runde!) und die 40 Punkte von Prof. Leo Bastian (78er Runde). Damit standen diese Beiden in der Bruttowertung der Jugend in nichts nach, weil sie als geteilter Vierter (Bastian) und Sechste (Wassong) die ersten 3 Plätze nur unseren DGL-Spielern überlassen mussten. Den Brutto-Sieg ergatterte sich Julius Heinemann äußerst knapp vor Namensvetter Julius Hautmann: beide erspielten sich 34 Punkte netto nach einer gemeinsamen Par-Runde, über die dann der Computer zu entscheiden hatte. Julius Heinemann dankte es dann mit einer launigen Brutto-Rede, mit der er alle Vorurteile gegenüber einem Sauerländer locker ausräumte. „Damit ist das Buffet eröffnet – das wollte ich schon immer mal sagen“, beendete er seinen Auftritt vor dem Dessert.

Gelegenheit für Präsident Paul Bauwens Adenauer, nochmal die Gastromannschaft besonders hervorzuheben, die in der Verantwortung von Wolfgang Hartmann ein 3-Gang Menü zauberte, dass so gar nicht nach Abschied schmeckte, sondern „Lust auf Mehr“ machte, wie eigentlich immer in den letzten 25 Jahren beim Preis des Präsidenten…